Was sind Pastinaken?

Mittwoch 21. Januar 2009 von admin

Die Pastinake (Pastinaca sativa) wird auch als Hammel- oder Hirschmöhre bezeichnet. Sie ist eine Petersilienart mit karottenförmigen Wurzeln und schmeckt süßlich-würzig. Die Wurzeln werden geschabt, gewaschen und mit Zitronensaft beträufelt, damit sie nicht schwarz werden. Zubereitet werden sie wie Karotten, Schwarzwurzeln oder Weiße Rübe. Man kann sie auch frittieren oder als Püree reichen. Sie enthalten viel Kalium und Folsäure.

Die weißen, oben bauchigen Pfahlwurzeln schmecken am besten, wenn sie etwa 20 Zentimeter groß und tewa 300 Gramm schwer sind. Größere und auch ältere Pastinaken sind meist holzig. Pastinaken enthalten mehr Zucker als Möhren, weshalb sie früher sogar zu Marmelade und Wein verarbeitet wurden. Neben dem Zucker enthalten sie viel Vitamin E und verschiedene Vitamine der B-Gruppe.

Pastinaken sollten wegen ihrer harten Schale geschält werden. Danach kann man die Wurzeln zum Beispiel raspeln und - mit ein wenig Zitrone und Gewürzen abgeschmeckt - als Rohkost essen. Die geraspelten Pastinaken lassen sich aber auch als Gratin zubereiten. Dazu gart man sie ein paar Minuten lang in Butter, würzt sie mit Salz und Pfeffer, gibt einige Löffel Sahne dazu, streut evtl. Semmelbrösel darüber und überbackt das Ganze mit ein paar Butterflöckchen. Wie Mohrrüben können die Wurzeln aber auch gedünstet oder glasiert werden.

Quelle: daskochrezept.de

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 21. Januar 2009 um 12:03 und abgelegt unter Grundlegendes. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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